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Music is Love, Music is Sex: Sounds für sinnliche Momente

Vier verträumt gezupfte Gitarrennoten mit hohem Wah-Wah-Anteil, gefolgt von einer Stimme, der man vom ersten Moment an abkauft, dass sie sich nach der Besungenen in glühender Leidenschaft verzehrt: „I’ve been really tryin‘, baby. Tryin‘ to hold back this feeling for so long…“. Keine Frage, zu Marvin Gaye’s Let’s get it on dürften seit 1973 schon mehr Menschen Sex gehabt haben als zu den meisten anderen Songs der Weltgeschichte.

Allerdings zeigt dieser Klassiker der „Popp-Musik“ auch, wie schwierig es sein kann, gleichzeitig den richtigen Soundtrack für alle Phasen solcher Momente zu finden, ohne jedoch allzu tief in die Kiste abgedroschener Klischees zu greifen – über Let’s get it on lachten schon 1999 die Zuschauer einer Episode von King of Queens, in der der Song gleich mehrere Male als Nachweis für Sex aus dem Nebenzimmer ertönte und die beiden Hauptcharaktere hinter der dünnen Wand nicht schlafen ließ.

Auf den folgenden Zeilen nimmt sich das Scarabaeus Escort Magazin deshalb dieser speziellen Art von Musik aus einem ganz nüchternen Blickwinkel an: Was einen Sound gut geeignet für heiße Leidenschaft macht und was in welcher Phase davon zu beachten ist.

Musik = Emotion. Eine einfache Gleichung auch im Bett

Wohl bei kaum jemandem bleibt der Gasfuß ruhig, wenn im Radio Down Down von Status Quo läuft. Wer beim Gewichte-Stemmen im Fitnessstudio Warriors of the World von Manowar hört, muss sich wahrscheinlich bremsen, noch schwerere Eisen aufzulegen. Und selbst wer eine gute Grundstimmung hat, dürfte fraglos von Ween’s Buenas tardes, amigo ziemlich hinabgezogen werden. Wahrscheinlich ist jeder Song aller Zeiten zu ähnlichem in der Lage.

Denn Musik ist Emotion. Tatsächlich zeigt die Forschung, dass sie sogar eine globale Lingua Franca ist, die sprach- und kulturraumübergreifend immer gleich wirkt. Die Wissenschaft führt dies auf die dahinterstehenden Tonfrequenzen und deren Tempo zurück. Sie sind aus evolutionären Gründen fest im Menschen „verdrahtet“ – deshalb lösen bestimmte schritte Töne beispielsweise Unwohlsein aus, weil sie (unbewusst) an Hilfeschreie erinnern.

Das wiederum führt uns zur Anwendung von Musik für sinnliche Momente. Auch wenn (und vielleicht gerade, weil) in solchen Momenten der rationale Teil des Gehirns nicht viel zu melden hat, ist Musik absolut in der Lage, unsere Stimmung zu beeinflussen. Tatsächlich gibt es sogar bei manchen klassischen Musikstücken in ihrem generellen Aufbau deutliche Parallelen zum Ablauf eines Liebesspiels.

Das bedeutet im Klartext:

  • Die richtige Musik kann Menschen nicht nur generell in die entspannte, erotisierte Stimmung für Sex bringen, sondern dieses Gefühl auch vertiefen bzw. verstärken.
  • Die falsche Musik hingegen kann diese Stimmung sowohl verhindern wie sie sie mittendrin stören kann. Überdies kann eigentlich richtige Musik im falschen Moment des Liebesspiels dafür sorgen, dass es einen falschen Verlauf nimmt.

Ganz simpel formuliert bedeutet dies folgendes: Das Zusammenstellen eines perfekten Soundtracks für Sex ist eine Kunst für sich. Er muss nicht nur zur Stimmung passen, sondern auch den Neigungen der Liebenden und nicht zuletzt (zumindest ein wenig) vom zeitlichen Ablauf her passen.

Es ist also definitiv nicht damit getan, eine gute Handvoll Stücke zusammenzustellen, die einem persönlich gut gefallen. Im tieferen Sinn kommt es hier buchstabengetreu auf „den richtigen Mix“ an. Gute Songs hierfür haben einige Eigenschaften:

  • Grundsätzlich in irgendeiner Form positiv; zumindest dem Klang nach – nicht nur mit Verweis auf Bruce Springsteen, der Altmeister darin, Up-Beats mit melancholischen Texten zu kombinieren.
  • Ruhig, aber nicht einschläfernd, kraftvoll, aber nicht zu extrem.
  • Thematisch zumindest passend, auch wenn dies keine generelle Pflicht für alle Songs ist.
  • Zumindest für die Phase des Sex gern mit etwas Beat unterlegt – für den körperlichen Rhythmus.

Mal zärtlich, mal hart: Die goldenen Regeln einer Sex-Playlist

Für guten Sex gibt es viele Definitionen. Es kann ein risikoreicher Quickie auf der Motorhaube eines Autos sein, kann auch ein stundenlanger Wechsel zwischen fast quälend langsamem Gleiten und schnellen, harten Stößen sein. Was die dahinterstehende Musik anbelangt, gibt es jedoch einige wichtige Regeln, die immer beherzigt werden sollten:

  1. Niemals improvisieren. Ein Sex-Soundtrack muss mit Bedacht zusammengestellt werden.
  2. Keine harten Brüche, die wirken wie Eiswasser. Nach Möglichkeit werden die Stücke deshalb auch so zusammengemischt, dass sie am Übergang zwischen zwei Songs ineinander übergehen, jedoch keine sekundenlangen Pausen entstehen.
  3. Höchste Vorsicht vor Streaming-Angeboten. Dort läuft nämlich gerne zwischen zwei Songs Werbung – der absolute Stimmungskiller. Für den Sex sollten es bewährte Speichermethoden sein.
  4. Vorsicht bei der Dauer. Eine gute Sex-Playlist sollte so lange dauern, wie ihr Ersteller üblicherweise das Liebesspiel andauern lässt – inklusive der Annäherungsphase, bevor das Vorspiel startet. Für ein Date empfiehlt es sich deshalb, zwei Playlists zu erstellen, um den Sex-Soundtrack zur richtigen Zeit zu starten.
  5. Mit Phasen planen. Zu Beginn kann eine solche Playlist durchaus sehr anzügliche Songs enthalten, die richtigen „Kracher“ gehören in den Mittelteil und für das Ende empfiehlt sich typische ruhige „Kuschelmusik“.
  6. An der eigenen Emotion verankern. Zum Sex gehören zwar mindestens zwei, aus naheliegenden Gründen kann der Ersteller einer Playlist jedoch nur sich als Beispiel nehmen; erst recht bei einem Escort Date. Es geht darum, Songs auszuwählen, die einen persönlich in die richtige Stimmung bringen. Wer beispielsweise eher durch Entspannung erotisiert wird, benötigt andere Stücke als jemand, der Power-Musik als Anfeuerung braucht.
  7. Bitte nicht zu sehr die Klischee-Kurbel drehen. Es gibt zwar einige Must-Haves der Sex-Musik, aber wer nur auf Let’s get it on, Je t‘aime und ähnliches setzt, macht einen Fehler.
  8. Nicht zu laut. Allein schon deshalb, weil ein Gentleman beim Sex auch hören muss, ob die Behandlung seiner Partnerin gefällt.

Die wichtigste Regel lautet jedoch: Unbedingt Kompromisse zulassen. Es wäre völlig falsch, den Ablauf des Liebesspiels entlang der Vorgabe der Playlist zu planen oder durchzuführen. Das könnte sämtliche Spontaneität der Situation zunichtemachen. Außerdem ist es ja immer noch ein „Soundtrack“ und der steht schon per Definitionem nur in der Rolle des Begleiters, nicht des Hauptakteurs.

Und wenn man erst einmal ganz in das wunderbare Zusammenspiel der Körper, der Pheromone und Gefühle vertieft ist, macht es auch nichts aus, wenn der Soundtrack zu kurz ist oder an der falschen Stelle.

Dabei sei unterstrichen, dass die folgenden Stücke lediglich Vorschläge aus der Redaktion des Scarabaeus Escort Magazins sind. Sie sollten immer mit eigenen Stücken gewürzt und ergänzt werden – und wem der eine oder andere Song nicht gefällt, dem steht es selbstverständlich frei, ihn nicht in seine Playlist zu übernehmen.

Musik, um in Stimmung zu kommen

Need you tonightINXS
Video PhoneBeyoncé
Adore youMiley Cirus
No diggityChet Faker
I’m on fireBruce Springsteen
LollipopLil Wayne
Rock the BoatAaliyah
Lost without URobin Thicke
Follow me homeDire Straits
Somethin‘ badMiranda Lambert ft. Carrie Underwood

Musik für das Vorspiel

Earned itThe Weeknd
Wanted (dead or alive)Bon Jovi
It can’t be soDag Nabbit
Five to oneThe Doors
Your body is a wonderlandJohn Mayer
Mud on the tiresBrad Paisley
Good for youSelena Gomez ft. ASAP Rocky
Nice ´n slowUsher
D’you know what I mean?Oasis
Keep on chooglin‘Creedence Clearwater Revival

Musik für während dem Sex

Games without frontiersPeter Gabriel
To be youngRyan Adams
Shadow on the wallMike Oldfield
I’m a slave 4 uBritney Spears
DirrtyChristina Aguilera
NookieLimp Bizkit
Hold me, thrill me, kiss me, kill meU2
Mannish boyMuddy Waters
Lust for lifeIggy Pop
My name is MudPrimus
Somebody to loveJefferson Airplane
UrgentForeigner
Every you every mePlacebo
Pour some sugar on meDef Leppard
California Love2Pac ft. Dr. Dre

Musik für romantisches Kuscheln danach

Make you feel my loveAdele
Let me in your lifeBill Withers
Naked as we cameIron & Wine
SingTravis
Wish it was trueThe White Buffalo
All my tearsAne Brun
Pink MoonNick Drake
Lost without URobin Thicke
Bras and JeansAlex McArtor
Versace on the floorBruno Mars